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Tibet Filme
| KUNDUN |
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Regie Martin Scorsese
USA 1997
133 Min. |
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KUNDUN erzählt in farbenprächtigen Bildern das Leben
des 14. Dalai Lamas, der heute im indischen Exil lebt. Von Hollywoods
namhaften Regisseur Martin Scorsese auf Zelluloid gebannt, beschreibt
KUNDUN die eindrucksvolle Geschichte des Dalai Lamas von seiner
Kindheit in Tibet bis zu seinem Weg ins Exil 1959.
Bereits im Alter von 15 Jahren wird der Dalai Lama als der geistige
und politische Kopf Tibets mit der chinesischen Invasion konfrontiert.
Aber auch das kann ihn nicht dazu bringen, sein Prinzip der
Gewaltlosigkeit zu verraten; er ist seinem Volk nicht nur ein
Bruder, sondern zugleich Seine Heiligkeit oder KUNDUN, was "die
Gegenwart des Buddhas" bedeutet.
Die Schauspieler in KUNDUN sind Tibeter, die in Indien, Kanada
und den USA leben. Sie wurden entweder im Exil geboren oder
haben die meiste Zeit ihres Lebens im Exil gewohnt. Keiner von
ihnen ist hauptberuflicher Schauspieler, allerdings gehören
einige dem "Tibetan Institute of Performing Arts"
an. Für die Dauer von vier Monaten verließen sie
ihre Arbeit, ihre Studien oder ihre Klöster. Sie empfanden
es als Ehre, in einem Film über Seine Heiligkeit, den Dalai
Lama, mitwirken zu dürfen. Eine Reihe von ihnen sind Mitglieder
der weitreichenden Familie des Dalai Lamas oder stehen in Kontakt
mit seinem direkten Umfeld. Gewissermaßen spielen sie
einen Teil ihrer persönlichen Geschichte - was dem Film
eine besondere emotionale Tiefe verleiht. Der junge Dalai Lama
wird in seinen verschiedenen Altersstufen von vier jungen Tibetern
dargestellt. |
| SHIGATSE |
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Regie und Drehbuch
Jürg Neuenschwander
Tibet Film Festival
New York 1989
Dokumentarfilm, 35mm, 90 Min. |
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Dieser Dokumentarfilm über die Barfuss-Ärzte aus dem
zentralen Tibet zeigt die Arbeit in den Dörfern, im Tashilumpo-Kloster
und einer vom Schweizerischen Roten Kreuz geführten Schule.
Die Unterschiede zwischen den traditionellen und den westlichen
Heilmethoden werden im Zusammenhang mit dem grundlegenden Konflikt
zwischen Alt und Neu gezeigt. |
| PHÖRPA,
Spiel der Götter |
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Regie Khyentse Norbu
Buthan/Australien 1999
94 Min. |
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In einem Kloster im Himalaja stellen zwei junge Novizen fest,
dass dort neben religiöser Lehre vor allem die Fußballleidenschaft
regiert. So suchen die beiden jungen Mönche verzweifelt
nach einer Gelegenheit, das WM-Endspiel Frankreich gegen Brasilien
zu sehen. "Die Mönche hier sind keine besseren
Menschen, geschweige denn kleine Heilige: Der eine schläft
immer bei den Gebeten, das Orakel will sich nicht waschen, und
der Abt packt, leicht verwirrt, täglich immer wieder seinen
Koffer. Jenseits individueller Ticks gehen sie einfach ihrem
Tagwerk - Beten und Arbeiten - nach und bemühen sich, die
Welt ein bisschen besser zu machen. Wie auch der Film: Es ist
einfach schön, eine Geschichte von einfachen Dingen ganz
klar, genau erzählt zu bekommen. |
| REINKARNATION
DES KHENSUR RINPOCHE |
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Regie Tenzing Sonam,
Ritu Sarin
Großbritannien 1991
58 Min. |
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Vier Jahre nach dem Tod seines Meisters Khensur Rinpoche erhält
sein ehemaliger Schüler Choenzey Nachricht von einem außergewöhnlichen
Knaben, dessen besondere Eigenschaften den verstorbenen Meister
wiedererkennen lassen. Choenzey macht sich auf den Weg nach
Tibet.
Zwei Jahre lang recherchierte das tibetisch/indisch/britische
Filmteam im Drepung-Kloster und lebte zum Teil auch dort. So
entstand ein stiller, meditativer Film, der warmherzige Anteilnahme
am Alltag der Mönche nimmt. "Star" des Films
ist jedoch der vierjährige Junge, der als reinkarnierter
Lama ins Kloster aufgenommen wird. "Indem Choenzey
einen verstorbenen Vater sucht, wird er selbst zu einem."
(Washington Post) |
| MISSING
IN TIBET |
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Regie Mitch Tamkin
Musik Ngawang Choephel
USA 1996. E/- |
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Als Ethnomusikologie-Forscher mit einem Stipendium des angesehenen
Middelbury College in Vermont, kehrt der Tibeter Ngawang Choephel
in seine Heimat zurück. Er möchte traditionelle Gesänge
und Tänze, die Kinder und Alte in den hergebrachten Trachten
dieser Region aufführen, dokumentieren, um sie der Nachwelt
zu erhalten. Er wird von den Chinesen unter bis heute ungeklärten
Umständen im August 1995 in Shigatse verhaftet und wegen
seiner Forschungsarbeit zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt.
Peking wirft dem damals 30-jährigen Tibeter Spionagetätigkeit
vor. Das Strafmass ist für chinesische Verhältnisse
hoch.
Seine Mutter Sonam Dekyi, die im indischen Exil lebt und sich
lange dafür eingesetzt hatte, ihren Sohn zu sehen, erhielt
im Sommer 2000 die Gelegenheit, für sechs Tage nach Tibet
zu reisen. Zweimal durfte sie ihren Sohn unter strengster Auflage
sehen. Während des Treffens blieben Mutter und Sohn durch
eine Barriere voneinander getrennt. Seine Mutter berichtete
später erschüttert über den schlechten Gesundheitszustand
ihres Sohnes. Ngawang Choephel wurde im 2002 Jänner aus
Gesundheitsgründen vorzeitig freigelassen. |
| WINDHORSE
LUNG-TA |
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Regie Paul Wagner
USA 1998
97 Min., Ov/e |
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Paul Wagner konnte beim Drehen dieses in Tibet angesiedelten
Spielfilms auf seine große Erfahrung als Dokumentarfilmer
zurückgreifen. Der politische Aspekt der Geschichte zwang
ihn dazu, den Film sehr umfassend zu gestalten. Der Film wurde
versteckt teils in Tibet und teils in Nepal gedreht. Wagner
verwendete zwei verschiedene digitale Kameras: eine größere,
professionelle Kamera für die Innen- und eine kleinere
Amateurkamera für die Außenaufnahmen.
Der Film ist im heutigen Tibet unter der chinesischen Okkupation
angesiedelt. Er erzählt die Geschichte von Dolkan, einer
Sängerin. Sie hat den Ehrgeiz, ein tibetischer Popstar
zu werden. Sie arbeitet mit den chinesischen Autoritäten
zusammen, gerät aber in einen moralischen Konflikt, als
ihre Kusine Pema, eine buddhistische Nonne, die wegen ihres
religiösen Glaubens ins Gefängnis kommt und gefoltert
wird.
Wagner arbeitete fast ausschließlich mit TibeterInnen
zusammen, die er an Ort getroffen hat, und die meisten von ihnen
haben keine Schauspielerfahrung. Wenn eine Szene einen zu offensichtlich
politischen Inhalt hatte - wie beispielsweise eine von der Polizei
zerschlagene Demonstration - drehte er stets mit tibetischen
DarstellerInnen in Nepal. Wagner lag viel daran eine möglichst
große Authenzität erreichen zu können. |
| DIE
SALZMÄNNER VON TIBET |
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Regie Ulrike Koch
Schweiz, BRD 1997
108 Min. |
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Der Dokumentarfilm der Sinologin Ulrike Koch beschreibt eine
archaische Existenz: Nordtibetische Nomaden, die mit einer Yak-Karawane
400 Kilometer zurücklegen, um in einem heiligen See Salz
zu gewinnen. Ulrike Koch ist es nach achtjähriger Recherche
gelungen, die Salzmänner auf ihrer Reise zu begleiten.
Der Film dokumentiert in faszinierenden Bildern die von tiefer
Religiosität und Respekt vor der Natur geprägte Tradition
der Salzmänner zu reisen und mit dem "Weißen
Gold" Tibets umzugehen. Und er zeigt, wie sehr die unermessliche
kulturelle Vielfalt Tibets durch das Vorrücken moderner
Technologie bedroht. ist. "Sich im Kreise zusammensetzen,
beraten, die uralten Geschichten hören, planen, packen,
kein Gramm zuviel, denn die Reise ist weit. Die Zelte abbrechen,
die Tiere rufen. Gehen, mit den Kräften haushalten, den
ganzen Tag gehen bis zum Abend. Das Zelt aufpflanzen, ein Feuer
machen, erzählen, das Feuer ausgehen lassen, schlafen.
Der Mond scheint auf die Berge, die Ebene, das Zelt, die Tiere.
Tee, Gerstenmehl, Trockenfleisch, Schnupftabak. Aufbrechen.
Ankommen. Aufbrechen. 30 Tage lang, bis zum See, zum Salz des
Lebens. Unterwegs, aber ohne Wege." (Martin Schaub)
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| NAMGYAL,
The Story of a Buddhist Monk |
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Regie Roman Meyer
Schweiz, Indien 2000
92 Min., Ov/d |
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Der amerikanische Fotograf John hat den Auftrag, in Ladakh,
im Norden Indiens, den Dalai Lama in seiner Sommerresidenz zu
interviewen und fotografieren. Nach getaner Arbeit verstaucht
er sich auf dem Weg zum Flughafen den Fuß. Er sucht einen
Amchi (tibetischer Arzt) auf, wird von ihm behandelt und verbringt
einen Tag in dessen Haus. Johns Neugierde und Fragen bewegen
Amchi Namgyal dazu, ihm seine Lebensgeschichte zu erzählen.
Der Buddhismus im Lande zwischen Indien und Tibet erscheint
westlichen Betrachtern exotisch und übt eine starke Faszination
und Anziehungskraft aus. Friedfertige Mönche drehen Gebetsmühlen,
meditieren, entzünden Butterlampen - und das alles eingebettet
in die grandiose Gebirgskulisse im westlichen Himalaya. Aber
dies Idylle trügt.
'Namgyal' ist die Geschichte von Lobzang Vishuddha. Der heute
dreißigjährige Ladakhi verbrachte sieben Jahre seines
Lebens in buddhistischen Klöstern. Die verschiedenen Stationen
seiner Jugend und die spirituelle Auseinandersetzung mit dem
Buddhismus bilden den dramaturgischen Spannungsbogen der Geschichte.
Während den zwei Sommermonaten strömen Tausende von
Touristen auf der Suche nach verlorenen Lebensgefühlen
nach Ladakh. Für die einheimischen Jugendlichen werden
westliche Verhaltensmuster, Wertmassstäbe, Konsumgüter
und Luxus erstrebenswert, wodurch sich Traditionen und die alte
Kultur verändern. Wer kann, verlässt das unwirtliche
Tal. Lobzang ist trotz allem geblieben. |
| SIEBEN
JAHRE IN TIBET |
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Regie Jean-Jacques
Annaud
Mit Brad Pitt, David Thewlis u.a.
USA 1997
131 Min. |
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Mitte der 30er Jahre, Österreich: Heinrich Harrer ist nach
erfolgreichen Expeditionen auf die höchsten Berge der Welt
ein gefeierter Star in Österreichs Gesellschaft. In seinem
kaum vorhandenen Freundeskreis gilt er als arrogant und überheblich.
1939, kurz vor der Geburt seines ersten Kindes, zieht er mit
einer Expedition in den Himalaya. Das Ziel: die Bezwingung des
als "Deutschen Schicksalsberg" bekannten Nanga Parbat.
Während der Expedition geraten die Männer in die Wirren
des Zweiten Weltkriegs und in britische Gefangenschaft. Harrer
sitzt mehrere Jahre fest. Jahre, in denen seine Frau sich von
ihm trennt, weil Harrer die Berge mehr liebt als sie. Den gemeinsamen
Sohn zieht sie mit einem neuen Mann auf.
Nach Jahren gelingt Harrer die Flucht aus dem Internierungslager.
Gemeinsam mit einem Kameraden schlägt er sich nach Tibet
durch, das Ausländern bislang verschlossen war. Während
hier der Schatten des übermächtigen Nachbarn China
mit Annektierung droht, lernt Harrer den jungen Dalai Lama kennen.
Die Freundschaft verändert sein Leben für immer...
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